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Führung für die Vereinigung der Alt-Schotten durch die Kunstkammer Wien, der Bericht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dem Anlass entsprechend waren am 4.Mai 2013 die Erwartungen aufs äußerste gespannt, als sich 30 Mitglieder der Vereinigung der Alt-Schotten zu einer Besichtigung der neu eröffneten Kunstkammer im Kunsthistorischen Museum Wien trafen. Immerhin galt es, rund 2200 Artefakte in den neu restaurierten Schauräumen zu erforschen! Der Rundgang führte chronologisch vom Mittelalter bis in den Klassizismus und bot nicht nur ein lebendiges Bild des profunden Kunstkennertums der Habsburger, sondern verdeutlichte auch deren enge politische und kulturelle Beziehungen mit anderen Herrschern in ganz Europa. Größte Heiterkeit riefen die verschiedenen Tischautomaten hervor, die ab dem späten 16.Jh. zur Unterhaltung der Gäste entworfen wurden und auch heute noch funktionstüchtig sind, wie sich manche Besucher an den angebotenen Tablets gleich selbst überzeugen konnten. Wahre technische und künstlerische Meisterleistungen, die bis heute unübertroffen sind! Nach mehr als eineinhalb Stunden waren alle Teilnehmer restlos von der Eleganz und Vielfalt der Objekte und ganz besonders auch von deren gelungenen Neuaufstellung begeistert!

Text: Dr. Rotraut Krall

Bild: KHM

 

Jahresabschluss 2012

 

Liebe Mitglieder!

Ab sofort ist der Alt-Schotten-Jahresabschluss als PDF zum Downloaden verfügbar.

 

Generalversammlung der Alt-Schotten und der Festvortrag vom Wolfgang Lutz (MJ 75) am 18. April 2013 im Festsaal des Schottengymnasiums, der Bericht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Generalversammlung unserer Vereinigung stand gestern ganz im Zeichen der Demografie. Nicht, dass es für Mathematiker so schwer gewesen wäre, den Überblick über die Anwesenden zu behalten, eher war es das breite Panorama über mögliche Perspektiven der Bevölkerungsentwicklung, das von Wolfgang Lutz (MJ 75) im Plauderton präsentiert wurde.

Wolfgang Lutz? 2010 wagte Kollege Reinhard Deutsch (MJ 75)  folgende Prognose, der auch im Rückblick auf den gestrigen Abend nichts hinzuzufügen ist: „Es ist rund 40 Jahre her, da haben wir dem letzten altschottischen Nobelpreisträger zugejubelt. Konrad Lorenz (MJ 21). Vielleicht gibt’s ja bald wieder einen. Wolfgang Lutz (MJ 75). Wir haben’s schon damals gewusst, dass er besonders ist. Ist acht Monate weg und holt in sechs Wochen den gesamten Stoff nach. Lernt Sprachen, liest Sachen, die kein anderer kennt. Ist klug und freundlich und anders und entspannt. Verschwindet mit unbekanntem Lebensziel in die Welt der Wissenschaft, beschäftigt sich mit Brunnenbohren in Afrika und Volkszählung und Statistik und Demografie. Tut Dinge, für die sich in Österreich kein Mensch interessiert. Tut Dinge, die für die Welt von Bedeutung sind. Ist plötzlich ganz groß da. Leitet mehrere Institute, ist ein Wissenschaftsmulti. Ist einer von denen, die ernsthaft die Zukunft gestalten, denen man glaubt. Einer von denen, die vielleicht die Erde retten.“ Reinhard Deutsch (Schottillion Oktober 2010)

 

Text und Fotos: Edgar Weiland (MJ 89b)

 

Beschlussvorschlag zu TOP 3 der 67. Ordentlichen Generalversammlung der „Alt-Schotten“, Vereinigung ehemaliger Schottengymnasiasten

 

An die
„Alt-Schotten“, Vereinigung ehemaliger Schottengymnasiasten
zHd Vorstand und Generalversammlung
Freyung 6/II/34
1010 Wien

Betrifft:           Beschlussvorschlag zu TOP 3 der 67. Ordentlichen Generalversammlung
                        der „Alt-Schotten“, Vereinigung ehemaliger Schottengymnasiasten

 

I. Beschlussvorschlag

Zu TOP 3 wird folgender Beschlussvorschlag gestellt:

  1. Der Mitgliedsbeitrag wird für das Jahr 2013 wie folgt festgesetzt:
    a.    Studierende (bis max. MJ 2006):                    EUR 35,-
    b.    Erwerbstätige:                                               EUR 60,- bis 120,-
    c.    Pensionisten:                                                 EUR 45,- bis 90,-
  2. Der Mitgliedsbeitrag ist bis zum 30. Juni 2013 zu entrichten.

II. Begründung

Wie bereits in der letzten (66.) Ordentlichen Generalversammlung vom Präsidenten
angekündigt, wird heuer eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages vorgeschlagen. Dies aus den
folgenden Gründen:

Der Mitgliedsbeitrag der „Alt-Schotten“, Vereinigung ehemaliger Schottengymnasiasten
wurde zuletzt im Jahr 2006 erhöht.

Seither gelten folgende Mitgliedsbeiträge:
Studenten:                       EUR 30,-
Erwerbstätige:                  EUR 50 bis 100,-
Pensionisten:                   EUR 40 bis 80,-

Die jetzige Erhöhung der Mitgliedsbeiträge stellt lediglich eine Anpassung an die Inflation
dar. Der Verbraucherpreisindex (Statistik Austria) hat sich im Zeitraum 2006 (VPI 01/2006:
100,4) bis 2013 (VPI 01/2013: 116,7) um 16,24 % erhöht.

Durch die jetzt vorgeschlagene Erhöhung der Mitgliedsbeiträge soll dem seit 2006 erheblich
gestiegenen Lohn- und Preisniveau sowie den auch in den kommenden Jahren zu erwartenden
Lohn- und Preissteigerungen Rechnung getragen werden.

Wien, am 4. April 2013

Florian Stockert
Nikolaus Hartig
Georg Prantl
Johannes Guschlbauer
Markus Spiegelfeld
Martin Kehrer
Rainald Seitelberger
Bernt Elsner
Heinrich Foglar-Deinhardstein
Edgar Weiland
Oliver-Christoph Günther
Peter Csoklich

 

Antrag an die 67. Ordentliche Generalversammlung der „Alt-Schotten“, Vereinigung ehemaliger Schottengymnasiasten

 

An die
„Alt-Schotten“, Vereinigung ehemaliger Schottengymnasiasten
zHd Vorstand
Freyung 6/II/34
1010 Wien


Betrifft: Antrag an die 67. Ordentliche Generalversammlung der „Alt-Schotten“,
Vereinigung ehemaliger Schottengymnasiasten


I. Antrag

Es wird der folgende – fristgerecht beim Vorstand eingebrachte – Antrag an die 67.
Ordentliche Generalversammlung der „Alt-Schotten“, Vereinigung ehemaliger
Schottengymnasiasten gestellt:

 

Die Generalversammlung hat beschlossen:

 

  1. Der Vorstand wird ermächtigt, innerhalb eines jeden Kalenderjahres jeweils bis zu
    10% der Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen des jeweiligen Vorjahres
    („Dotationsrahmen“) zur Dotation des „Vinzenz Blaha-Studienfonds“ zu
    verwenden.
  2. Der „Vinzenz Blaha-Studienfonds“ wird als eigener Rechnungskreislauf geführt.
    Ein- und Auszahlungen erfolgen über ein eigenes Bankkonto.
  3. Die Vergabe der Stipendien aus dem „Vinzenz Blaha-Studienfonds“ wird in einem
    aus dem Vorstand gebildeten, aus 5 Personen bestehenden, Ausschuss beschlossen.
    Dem Ausschuss gehört in jedem Fall der Präsident an.

 

II. Begründung

Der Vorstand der „Alt-Schotten“, Vereinigung ehemaliger Schottengymnasiasten hat sich
zum Ziel gesetzt, den „Vinzenz Blaha-Studienfonds“ zu reaktivieren und zu revitalisieren.

P. Hofrat Dr. Vinzenz Blaha OSB wurde 1876 in Wien geboren und 1899 zum Priester
geweiht. Er studierte in Wien Mathematik und Physik, promovierte zum Doktor der
Philosophie und unterrichtete ab 1905 am Schottengymnasium. Von 1931 bis 1938 war er
Direktor des Gymnasiums. 1934 wurde er zum Hofrat ernannt und nachdem die Schule 1938
geschlossen worden ist, wirkte er als Pfarrer in Gumpendorf, damals noch eine
Schottenpfarre. Während des zweiten Weltkrieges wurde er verhaftet und verbrachte mehrere
Monate im Gefängnis. 1950 verstarb P. Hofrat Dr. Vinzenz Blaha. P. Hofrat Dr. Vinzenz
Blaha OSB war eine herausragende Persönlichkeit des Schottengymnasiums, in seinem
Angedenken haben die Alt-Schotten 1952 den „Vinzenz Blaha-Studienfonds“ eingerichtet.

Der „Vinzenz Blaha-Studienfonds“ hat keine eigene Rechtspersönlichkeit. Er wird als eigener
Rechnungskreislauf geführt. Den „Vinzenz Blaha-Studienfonds“ betreffende Ein- und
Auszahlungen erfolgen über ein separates Bankkonto.

Mit dem vorliegenden Antrag soll dem Vorstand die Genehmigung erteilt werden, jährlich bis
zu 10% der aus den Mitgliedsbeiträgen fließenden Einnahmen des jeweiligen Vorjahres zur
Dotation des „Vinzenz Blaha-Studienfonds“ zu verwenden. Es wird in Zukunft zu beobachten
sein, ob diese Mittel für die Erfüllung der Aufgaben und Ziele des „Vinzenz Blaha-
Studienfonds“ ausreichen. Sollte eine erhöhte Nachfrage bestehen, wird die
Generalversammlung gegebenenfalls mit einer Ausweitung des Dotationsrahmens befasst
werden.

Die Vergabe der Stipendien soll nach Maßgabe folgender Richtlinien erfolgen.

Aufgabe des Fonds ist die finanzielle Unterstützung von Alt-Schotten, die nicht über die
erforderlichen Mittel verfügen, während ihres Studiums oder ihrer sonstigen beruflichen
Ausbildung.
Die Unterstützung wird über begründeten Antrag gewährt und kann je nach Bedarf als
Stipendium, Studienkostenzuschuss, Literaturkostenbeitrag o.ä. erfolgen.
Der schriftliche Antrag ist mit dem Hinweis „Vinzenz Blaha Studienfonds“ persönlich an den
Präsidenten der Alt-Schotten zu richten.
Der Antrag ist formlos, hat aber neben den persönlichen Daten eine klare Darstellung des
bisherigen Studien- und Ausbildungsverlaufs sowie des konkreten Bedarfs und der
Notwendigkeit einer Unterstützung samt entsprechenden Nachweisen zu enthalten. Auch
dritte Personen können für einen Alt-Schotten einen solchen Antrag stellen.
Über den Antrag entscheidet ein Ausschuss des Vorstandes der Alt-Schotten gegebenenfalls
nach einem Gespräch mit dem Antragsteller.
Der Antrag wird streng vertraulich behandelt.
Wird eine Unterstützung gewährt, so ist der Studien- oder Ausbildungserfolg nach den jeweils
vereinbarten Vorgaben nachzuweisen.
Die Zuerkennung der Unterstützung erfolgt ohne Rechtsanspruch des Antragstellers, kann
aber im Einzelfall auch mehrfach gewährt werden.

Der die Stipendienvergabe beschließende Ausschuss wird aus dem Vorstand gebildet und
besteht aus 5 Personen. Der Präsident gehört dem Ausschuss stets an.

Wien, am 04. April 2013

Florian Stockert
Nikolaus Hartig
Georg Prantl
Johannes Guschlbauer
Markus Spiegelfeld
Martin Kehrer
Rainald Seitelberger
Bernt Elsner
Heinrich Foglar-Deinhardstein
Edgar Weiland
Oliver-Christoph Günther
Peter Csoklich

 

43. Ausgabe des Schottillion online

Liebe Alt-Schottinnen und Alt-Schotten,

die neueste Ausgabe des Schottillion (Ausgabe Nr. 43 – März 2013) ist unterwegs und sollte Dich in den nächsten Tagen per Post erreichen.
Als besonderes Service kannst Du den neuen Schottillion bereits jetzt auf unserer Website lesen Button “Schottillion”.

Viel Spaß beim Lesen!

Florian Stockert (MJ 78b)
Präsident

 

 

Führung durchs EKC des Innenministeriums, der Bericht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Sicherheit und Krisenhandhabung durch Informations- und Krisenmanagement“ – dieser Zielsetzung fühlen sich die Mitarbeiter des Einsatz- und Krisenkoordinationscenters des Bundesministeriums für Inneres („EKC) verbunden. Am 14.2.2013 wurde einer interessierten Schar unserer Vereinigung durch den Behördenleiter Mag. Stocker ein überaus interessanter Einblick in diese seit dem Jahr 2005 bestehende Einrichtung gegeben. Direkt dem Generaldirektor für öffentliche Sicherheit unterstellt, werden dort Informationen verschiedenster Dienststellen, der Freiwilligenorganisationen- aber auch von Konzernsicherheitsdiensten gesammelt und sodann in einem Tagesrapport „verschriftlicht“, der aktuelle sicherheitsrelevante Themen und Bedrohungsszenarien zusammenfasst. Das auf höchstem technischem Niveau agierende Team des Permanenzdienstes ist bestrebt, Gefahrenpotentiale bereits im Keimstadium zu erkennen, um eine Schadensweiterung hintanzuhalten. Der aktuelle Tagesrapport enthielt zum Zeitpunkt unseres Besuches Informationen über LKW Fahrverbote, durchreisende Hooligans, aber auch Details über private Urlaubsaufenthalte hochrangiger Personen aus dem Ausland. Solche Ereignisse erscheinen zwar wenig gefahrengeneigt, stellen aber, wenn Hooligans eine Autobahnraststätte verwüsten, Fahrzeuglenker in den Autos frieren oder ein Anschlag auf skiurlaubende Politgrößen erfolgt, den Einsatzfall dar. Das EKC übernimmt sodann die Koordination von Hilfeleistungen, Verständigung der Entscheidungsträger und Information der Betroffenen durch das Call-Center. Wer sich zum Vortrag in der Erwartung einfand, dort die Atmosphäre der MI6-Zentrale im Dienste Ihrer Majestät vorzufinden, wurde vielleicht enttäuscht: daran erinnert höchstens ein interaktiver Touchscreen beeindruckenden Ausmaßes, sowie das an die Chiffriermaschine „Enigma“ erinnernde Krypto-Faxgerät. Das EKC befindet sich auch nicht hinter dicken Bunkermauern sonder inmitten des Ministeriumsgebäudes, und die Bundeswarnzentrale samt Sirenensteuerung besteht aus einem herkömmlichen PC-Einzelarbeitsplatz. Als wesentliche Information dieser gelungenen Veranstaltung habe ich eine erhöhte Sensibilität für die aus augenscheinlich kleinen Pannen erwachsenden Katastrophenszenarien mitgenommen. Es ist beruhigend zu wissen, dass die Mitarbeiter des EKC jederzeit in der Lage sind, ein aktuelles Bild zur Sicherheit Österreichs zu liefern.

Text: Markus Ludvik (MJ 84a)

Fotos: Gregor Withalm (MJ 04b)

 

Kamingespräch “Wir haben die Wahl: Wehr- & Zivildienst oder Berufsheer”, der Bericht

 

 

 

 

 

 

Wehrpflicht Ja/Nein,

darüber diskutierten am 14. Jänner Stephan Chavanne (MJ76) und Udo Birkner (MJ 83) mit zahlreichen Gästen im selten gut besuchten Alt-Schotten-Heim. Die zahllosen Argumente der letzten Monate für ein Berufsheer sind wenig hilfreich, solange die Politik nicht verbindlich sagt, wozu das neutrale Österreich im gemeinsamen Europa eine militärische Landesverteidigung braucht. Erst wenn diese Frage geklärt ist, kann seriös über das Wehrsystem geredet werden. Die Umstellung auf ein Berufsheer dauert fünf bis zehn Jahre, wie das Beispiel Frankreich zeigt. Um die angekündigten freiwilligen Profis zu rekrutieren sind intensive Werbung samt rund 10 Kontakte pro Freiwilligen notwendig und eine völlig andere Infrastruktur als für Grundwehrdiener wie bisher. Dazu kommen die Aufgaben bei internationalen Einsätzen, die österreichischen Soldaten schon bisher immer höchst erfolgreich und wahrlich professionell erfüllt haben. Viele Argumente sprechen für ein Berufsheer, aber dessen Einführung braucht viel Zeit und viel Geld, beides ist derzeit zu knapp und bis 1.01.2014 ist ein professionelles Berufsheer nicht realisierbar, trotz der rund 23.000 Männer und Frauen im Verteidigungsressort. Dank ihrer, den Grundwehrdienern und den Milizsoldaten kann eine kluge Umsetzung Richtung Berufsheer, wenn von der Politik wirklich gewollt, gelingen und das spricht für eine -vorläufige – Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht. Wenn die gewählte Bundesregierung keine Entscheidung treffen kann oder will, liegt die Verantwortung für die Sicherheit unserer Heimat im wahrsten Sinne bei uns.

UIOGD Georg Prantl (MJ 77)

Fotos: Johannes Guschlbauer (MJ 82a)

 

Alt-Schotten-Fasten in Mailberg Dezember 2012, der Bericht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom 7. bis 14 Dezember 2012 fasteten Alt-Schotten mit Freunden und teilweise Ehefrauen, insgesamt 12 Personen in Mailberg in Niederösterreich. Freitagabends noch ein Schmalspur-Abendessen, ab Samstagfrüh nur noch Säfte, leichte Suppen und Tees nach der Fastenmethode Buchinger bis das Fasten mit einem halben Apfel am Donnerstagmittag des 13. Dezember gebrochen wurde. Begleitet wurde das Unternehmen von unserer Fastenleiterin Maria Lovrek, die alle Fastenmahlzeiten bestens bereitete, uns beim abendlichen Gespräch zur gesunden Ernährung aufmunterte und uns trotzdem morgens einen Kaffee und abends ein Gläschen Weißwein gönnte. Spaziergänge, jeden Tag Gymnastik und zuletzt Hallenfußball im Rittersaal der Kommende, sowie Gedanken der neuen Kirchenlehrerin  Hildegard von Bingen rundeten das Programm ab. Apropos „runden“ – insgesamt wurden 70 kg weggefastet, in der Hoffnung, dass nicht alles und zu schnell wieder aufgerundet wird. Jedenfalls ein voller Erfolg – Dank an Maria Lovrek – und Vorfreude auf ein neues Fasten eventuell im Frühjahr 2014.

 

Text: Florian Stockert (MJ 78b)

Fotos: Ernst Streeruwitz (MJ 62)

Jörg Hofmann (MJ 78a)

 

Turrini im Volkstheater, der Bericht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über Vermittlung von Peter Marboe (MJ 60) konnten ca. 45 Alt-Schotten mit Begleitung am 19.11.2012 das Volkstheater besuchen. Das Programm begann mit einer Führung durch den technischen Leiter Michael Mayerhofer, die uns nicht nur auf die Bühne führte, sondern die einmalige Gelegenheit bot, die Unterbühne und den Schnürboden zu besichtigen; schließlich gelangten wir bis unter das Dach. Neben den technischen Erläuterungen, wie zum Drehmechanismus der Bühne und zur Funktionsweise des Schnürbodens, stand die Geschichte des Hauses im Vordergrund:

 

Das „Deutsche Volkstheater“ wurde 1887-89 von Fellner und Helmer erbaut und sollte – als Gegenstück zum höfischen Burgtheater – der breiten Bevölkerung Theaterstücke zugänglich machen. Bis heute ist es nach dem Burgtheater die zweitgrößte Sprachbühne von Wien.

 

Nach einer überaus lebendigen Stückeinführung durch Direktor Michael Schottenberg sahen wir Peter Turrinis „Der Riese vom Steinfeld“. Das Werk kam zunächst als Opernlibretto – vertont von Friedrich Cerha – an der Staatsoper heraus, wird nun aber vom Volkstheater auch als Sprechstück aufgeführt. Es beruht zwar auf realen Ereignissen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, hat aber doch märchen- und parabelhaften Charakter. Einige derbe Szenen werden von einer zarten Liebesgeschichte kontrastiert – beides für Turrini nicht untypisch.

 

Nach der Aufführung gab es in der „Roten Bar“ noch Gelegenheit zu Gesprächen mit einigen Schauspielern. Insgesamt – nach dem Besuch der Josefstadt im Vorjahr – ein weiterer gelungener Versuch, den Alt-Schotten einen Theaterbesuch der besonderen Art zu ermöglichen.

 

Text: Andreas Foglar-Deinhardstein (MJ 70)

Fotos: Andreas Hanusch (MJ 75)

 

 
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